Moskau- eine Weltstadt mit Format

Die Stadt Moskau besitzt einen eindrucksvollen Charakter. Das Russland ist der größte Stadt auf dieser Erde und ein Land der Gegensätze. Das erleben die Urlauber und Moskau ist solch so eine Stadt. Reiche und Arme, Schnee und Kälte prägen diese Stadt.

Moskau

Moskau

So hat einst ein russischer Dichter geschrieben:

„Russland ist mit dem Verstand nicht zu begreifen

Mit der gewöhnlichen Elle nicht auszumessen;

Es hat einen besonderen Charakter-

An Russland kann man nur glauben“

Das erleben die Urlauber auch in Moskau. Diese Stadt hat sich in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt und seinen sowjetischen Ruf vollständig abgelegt. Heute ist Moskau eine moderne Stadt mit einer wunderbaren Kultur und vielen Sehenswürdigkeiten.

Kurzgeschichte Moskaus

Die Geschichte der Weltmetropole lässt sich an besten so beschreiben, vom Dorf zur Weltstadt.

Wann dieses Moskau genau entstand, ist geschichtlich schwer nachzuweisen. Klar ist, die ersten Siedler waren Jäger und Sammler. Etwa um 950 nach Christie finden in den Wäldern von Moskau slawische Stämme ihre Heimat. Experten vermuten, dass Wjatitschi den Kern der Urbevölkerung bilden. Urkundlich wurde Moskau im Jahr 1147 erstmals erwähnt und das gilt als Gründungsjahr. In den Annalen steht, dass der Fürst Juri Dolgoruki („Der Langarmige“) der Grundsteinleger gewesen sein soll. Weitere 11 Jahre später gibt es die erste Befestigungsmauer und 200 Jahre später erhält diese Burgmauer aus Holz den Namen Kreml, auf gut deutsch Burg. Moskau wächst und entwickelt sich zu einem wichtigen Handelsknoten.


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Eine neue Stadt entsteht

Am Ende des 14. Jahrhunderts erhält Moskau ein neues Gesicht und dafür haben Baumeister des Zaren gesorgt. Jetzt wurde der Kreml aus Stein errichtet und mehrere Klöster entstanden. Im Jahr 1462 wurde Iwan der III zum Moskauer Großfürsten ernannt und die Stadt wurde immer größer. Iwan der III lud italienische Architekten nach Moskau ein und ließ einige Kathedralen und den Roten Platz entstehen.

Die Zeit von Romanow

Im Jahr 1613 wird Michail Fjodorowitsch Romanow Zar und die Herrschaft vom Iwan des Schrecklichen ist zu Ende. Bis 1762 stellen die Romanows die Zaren und Moskau entwickelte sich weiter und wird eine Großstadt. Die Einwohnerzahl wächst und jetzt überschreitet die 200.000 Grenze und ist somit die größte Stadt in Europa.


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Oktoberrevolution

Die Stadt Moskau glich einem Pulverfass, und als die Bolschewiki am 07. November 1917 in Sankt Petersburg den Winterpalais stürmten, bedeute das auch für Moskau eine Wende. Bereits am 16. November kontrollierten die Rote Garde die Stadt Moskau. Unter der Anweisung von Lenin wurde Moskau am 11. März 1918 zur Hauptstadt erklärt. Als Lenin 1924 stirbt, wird Stalin sein Nachfolger und der rote Diktator entwickelt sich zu einem grausamen Herrscher. Stalin träumt von der Industrie-Nation und betreibt Handel mit dem Ausland. Selbst als Hunger im Land tobt, exportiert der größenwahnsinnige Führer Lebensmittel, um Industrie-Maschinen zu kaufen.
Dank der von Lenin proklamierten „Neuen Wirtschaftspolitik“ sind Privatbesitz und relativer Wohlstand erlaubt. Stalin setzt dem Privateigentum ein Ende. Wieder werden massenhaft Bauern enteignet. Die hungernde und bis an den Rand der Existenz getriebene Landbevölkerung strömt nach Moskau. Zum ersten Mal taucht der Begriff „Propiska“ – Meldepflicht im russischen Sprachgebrauch auf.


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Der Große Vaterländische Krieg
Am 22. Juni 1941 greift der deutsche wahnsinnige Hitler die Sowjetunion an. Einen Monat später, am 22. Juli, werfen Flieger der deutschen Luftwaffe die ersten Bomben über der Hauptstadt ab. Während des Angriffs benutzen Moskauer die Metro-Stationen als Bunker. Die Sowjetunion ist im Krieg, jeder Rubel fließt in die Kriegsmaschinerie. Nur das U-Bahnnetz wird weiterhin ausgebaut. Die deutsche Wehrmacht steht bereits im Oktober vor den Toren Moskaus. Ab dem 20. Oktober herrscht Belagerungszustand. Panik bricht aus, viele haben ihren Glauben an die Rote Armee verloren. Es gelingt der Roten Armee das Unmögliche – die deutschen Truppen aufzuhalten und am 06. Dezember zum Gegenangriff überzugehen. Mit unglaublichen Verlusten gelingt es den Russen, den Feind zurückzuschlagen. Der Krieg endet 1945 in Berlin mit dem Einzug der russischen Truppen.

Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges musste sich das russische Volk erholen aber Stalin setze weiter auf große Bauvorhaben wie sieben prunkvolle Wolkenkratzer im sozialistischen Klassizismus-Baustil. Dabei blieb der Wohnungsbau zurück. Auch nach dem Tod von Stalin 1953 setzten die Nachfolger diesen Weg zurück, Prachtbauten zulasten der einfachen Leute.

Zerfall der Sowjetunion

Als sich in Osteuropa und besonders in Deutschland sich die politische Welt veränderte, machte das auch nicht in der Sowjetunion halt. Am 08. Dezember 1991 unterzeichnete Weißrussland und die Ukraine das GUS-Abkommen. Die Sowjetunion wurde nach 74-jährigem Bestehen aufgelöst. Gleichzeitig wurde Moskau zur Hauptstadt der Russischen Föderation.

Moskau heute

Heute ist Moskau eine europäische Metropole und viele neue bauten wurden erreichtet. Die Stadt wächst und ist heute Anziehungspunkt vieler Touristen aber auch Unternehmen, So entwickelte sich das beliebte Kaufhaus GUM zu einem internationalen Shoppingcenter. Hier sind alle namhaften Designer aus der gesamten Welt vertreten

Reiseangebote Moskau

Diese europäische Metropole kann das ganze Jahr über besucht werden. Für die Einreise wird ein Visum benötigt, dass es bei der russischen Botschaft in Berlin gibt.Es gibt aber Agenturen, die das behördliche Prozedere übernehmen.

Moskau im Winterkleid oder der herrliche Sommer, das sind immer Reisen, die begeistern. Andere Urlauber schwören auf die prächtige Silvesternacht mit vielen Überraschungen, denn diese Weltmetropole ist immer eine Reise wert..

 

 

 

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